Gepostet am 08. Februar 2016 Fashion

Detox für den Kleiderschrank

Jeder kennt das Phänomen: Man steht morgens vor dem Kleiderschrank, der aus allen Nähten platzt und findet doch nichts zum Anziehen. Denn im Chaos verbergen sich die wahren Schätze oft in den hintersten Ecken.

Spätestens jetzt ist es höchste Zeit für Ordnung zu sorgen. Der Februar ist dafür der ideale Zeitpunkt, denn das neue Jahr liegt noch frisch vor uns, der Winter Sale steckt in den letzten Zügen und wir brauchen dringend Platz für die neuste Frühjahrskollektion.

Bye bye, Unordnung! Hallo, Wardrobe Detox.

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Mit diesen 6 Tipps und Tricks macht Ihr Euren Kleiderschrank fit für 2016:

Schritt 1: Ausräumen und sortieren

Am besten räumt Ihr Euren Kleiderschrank komplett leer. Regal für Regal und Schublade für Schublade sortiert Ihr Eure Sachen in drei Gruppen: „Behalten“, „Aussortieren“ und „Noch unsicher“. Im selben Zug könnt Ihr die Sachen bereits nach Kleidungsstil und Farbe ordnen und ähnliche Stücke zusammenlegen.

Schritt 2: Anprobieren und Beurteilen

Jetzt beginnt der schwere Teil.
Endgültig trennen solltet Ihr Euch von Schrankleichen und generellen Fehlkäufen. Auch Kleidungsstücke in der falschen Größe kommen weg. Denn die zwei Nummern zu kleine Jeans wird auch dieses Jahr vermutlich nicht richtig passen. Ebenso verabschieden solltet Ihr Euch von kaputten oder fleckigen Teilen, die beim Schneider oder in der Reinigung nicht mehr gerettet werden können.

Alle anderen Kleidungsstücke solltet Ihr anprobieren und im Spiegel begutachten. Wenn Ihr folgende Fragen mit JA beantworten könnt, darf es bleiben und kommt auf den „Behalten“ Stapel.

• Fühlt es sich toll an? Trage ich es gerne? Trage ich es oft?
• Ist der Schnitt für meine Figur vorteilhaft?
• Passt das Kleidungsstück perfekt?
• Entspricht das Teil meinem Stil und ist es zeitgemäß?
• Steht mir die Farbe gut?

Trendteile, die oft getragen wurden, aber in dieser Saison gerade nicht angesagt sind, dürfen bleiben – in der Mode kommt alles irgendwann wieder und der Mix aus Neu und Vintage macht den Look erst interessant.

Schritt 3: Entscheidungshilfen für den „Noch unsicher“ Stapel

Es gibt eine ganz einfache Lösung: Alle Stücke, die Ihr in den letzten 365 Tagen nicht getragen habt, kommen weg. Wenn emotionale Gründe dennoch dafür sprechen, es zu behalten, packt es in eine separate Box und stellt es in die hinterste Ecke eures Schranks.

Wenn ein Kleidungsstück leicht zu ändern wäre, so dass es den „Behalten“ Kriterien entspricht, rechnet, ob sich die Kosten für die Änderungsschneiderei lohnen. Ansonsten trennt Euch auch von diesem Teil.

Schritt 4: Putzen und Einräumen

Jetzt gilt es, den Kleiderschrank wieder einzuräumen. Doch zuvor: Ordentlich putzen! Wischt einmal alle Regale und die Kleiderstangen ab und beugt mit Duftsäckchen lästigen Motten-Attacken vor. Jetzt dürft Ihr nach und nach wieder alles einsortieren.

Generell solltet Ihr versuchen eure Kleidungsstücke mehr auf Stangen zu hängen statt sie zu falten. So sieht man die Kleidung besser, sonst heißt es früher oder später wieder „Aus den Augen, aus dem Sinn“. Nutzt dazu weich gepolsterte Bügel, die auch empfindliche Stücke, wie zum Beispiel Seidenblusen, schützen.

Manche Kleidungsstücke sind jedoch zu schön, um sie im Schrank zu verstecken. Warum also nicht die Lieblingsteile auf einer Extra-Kleiderstange präsentieren? Gleiches gilt für besondere Schuhe und Handtaschen oder tollen Schmuck.

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Schritt 5: Nacharbeit

Wenn alles wieder im Schrank verstaut ist, wird es Zeit für die letzten Handgriffe. Bringt zunächst Eure zu ändernden Kleidungsstücke in die Schneiderei. Die aussortieren Kleidungsstücke kommen – je nach Zustand – in die Altkleidersammlung, in einen Second Hand Store oder werden im Internet verkauft.

Eine weitere Idee: Ladet Eure Freundinnen zu einer Tausch-Party mit Drinks und Fingerfood ein. Vielleicht hat ja eure Freundin genau die eine Bluse ausgemistet, auf die Ihr schon lange ein Auge geworfen habt. Aber es gilt die Regel: Für ein neues Teil muss ein altes gehen.

Um zukünftige Fehlkäufe zu vermeiden, sollte man sich ein für alle Mal mit dem eigenen Stil auseinandersetzten. Wenn gerade mehrere Blümchenkleider aussortiert wurden, ist man vielleicht einfach nicht der romantische Typ. Lieber in Modeklassiker und Lieblingsteile investieren.

Schritt 6: Der richtige Platz für Accessoires und Schmuck

Statt Accessoires und Kleinteiliges wie Schmuck, Mützen oder Socken zusätzlich im Kleiderschrank zu verstauen, bietet sich eine kleine Kommode oder separate Regalböden an. Neben Aufbewahrungsboxen oder Schubladenelementen im Handel kann man auch mit Kartons und Boxen einen geordneten Platz im Regal schaffen. Wer Schubladen vorzieht, sollte diese in einzelne Bereiche unterteilen, etwa einen nur für Schmuck und einen anderen für Tücher.

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Rosa Aiello
Rosa Aiello

SOCCX Fashion Editor

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