Gepostet am 26. Januar 2016 Beauty

10 Tipps gegen statisch aufgeladene Haare

Besonders im Winter ist es ein Problem, das wir alle kennen: elektrisch aufgeladene Haare. Kaum nehmen wir die Mütze ab oder legen den Schal zur Seite, knistert es und die Haare fliegen. Denn durch Reibung, aber auch durch trockene Heizungsluft und fehlende Feuchtigkeit in den Haaren, laden sich die Haare elektrisch auf.

Wir zeigen Euch zehn Tricks, wie Ihr die fliegenden Haare in den Griff bekommt:

1. Bereits beim Waschen könnt Ihr Eure Haare schützen. Denn gerade in den Wintermonaten braucht unser Haar besonders viel Feuchtigkeit in Form von reichhaltigen Haarkuren.

2. Es gibt aber auch Shampoos, die antistatisch auf die Haare wirken, indem sie Feuchtigkeit binden – zum Beispiel mit Hilfe von Silikonen oder Seidenproteinen. Wer es natürlich mag, setzt auf Avocado- oder Macadamia-Öl als Inhaltsstoff.

3. Nach dem Waschen reicht es aus, das Haar mit einem Handtuch leicht auszudrücken. Niemals rubbeln oder stark reiben, denn das schädigt langfristig die Haarstruktur und begünstigt elektrische Haare.

4. Auch die Wahl der Bürste oder des Kammes spielt eine wichtige Rolle. Auf jeden Fall auf reguläre Kunststoffbürsten verzichten! Sie verschlimmern das Problem. Die Borsten sollten immer weich und abgerundet sein, um die feine Schuppenschicht des Haares nicht aufzurauen oder die Struktur zu schädigen. Bei Kämmen sollte man auf abgerundete Spitzen an den Zinken achten.

5. Vermeidet fliegende Haare, indem Ihr sie an der Luft trocknet. So wird die Haarstruktur nicht mit heißer Föhnluft belastet. Wenn Ihr unbedingt föhnen müsst, dann nur mit einem speziellen Ionen-Föhn. Der gibt negativ geladene Teilchen (also Ionen) an das Haar ab, die Feuchtigkeitspartikel aus der Luft ziehen und ins Haar schleusen.

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6. Wenn dennoch geföhnt werden muss, hilft ein Hitzespray, die Haare zu schützen. Friseure empfehlen zudem, die Haare einfach auf der Einstellung „kalt“ zu föhnen.

7. An manchen Tagen hilft aber auch die beste Vorbereitung nichts. Wenn dann die Haare fliegen, hilft nur noch eins: Hände anfeuchten und dicht an das Haar halten, ohne es zu berühren. Das Haar wird sich sofort entladen.

8. Ebenfalls empfehlenswert für die Handtasche: Spezielle Antistatik-Sprays, die besonders feines Haar mit feuchtigkeitsbindenden Stoffen, wie etwa Seide oder pflegendem Panthenol verwöhnen.

9. Auch wasserabweisende Haarsprays versorgen die Frisur mit einer feinen Schutzschicht und Halt und vermeiden Frizz.

10. Wer das alles nicht zur Hand hat, der kann seine Handcreme benutzen. Einen Klecks in den Handflächen verreiben und den Schopf damit glätten.

Fliegende Haare: Das solltet Ihr bei Eurer Mützenwahl beachten

Wollmützen fördern die elektrische Aufladung der Haare. Wer feine Haare hat, sollte also lieber die Baumwollvariante wählen. Auch gut: eine Nummer größer kaufen, denn zu enge Kopfbedeckungen fördern Spliss. Und sollte euer Haar zu Schuppen neigen, sollte ein spezielles Kopfhautserum benutzt werden. Die Ursache für Winterschuppen ist nämlich meist zu trockene Kopfhaut und nicht der Pilz, der die „regulären“ Schuppen verursacht.

Rosa Aiello
Rosa Aiello

SOCCX Fashion Editor